Samstag, 31. März 2018

[INTERVIEW] Im Interview mit Mick Schulz + Gewinnspiel (#Werbung)





© Fotostudio Siewert
Name: Mick Schulz
Geburtstag-/ort: 10.10.1959 in Bonn am Rhein
Wohnort: im Oberharz bei Goslar
Genre: Spannungsromane: Krimi und deutsch-deutsche Zeitgeschichte
Homepage: www.mickschulz.de 
Pseudonyme: Mick Schulz

Ich mag: Romane mit Eigenart und Witz

Ich mag nicht: Das Gegenteil







Bisherige Veröffentlichungen:
(u.v.a.)

  
   

Mick, stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor:
Ich bin ein Mensch, der schreibend durchs Leben geht und Zeitgeschehen in Geschichten verwandelt. Mich packt immer ein wenig der Ehrgeiz, dabei eine neue Sichtweise auf die Dinge zu finden, die auch die Leser interessiert ...

Wie bist Du zum Schreiben gekommen und gab/gibt es noch andere Berufe, die ausgeübt werden/wurden?
Ja, einige sogar. Ursprünglich habe ich Theaterkapellmeister gelernt, bin dann aber nach 10 Jahren Opernbetrieb ausgestiegen. Und - man glaubt es kaum - ab diesem Punkt begann mein Leben aufregend zu werden. Ich betätigte mich als Hotelier und Taxiunternehmer im Harz. Das machte ich 15 Jahre lang. Meine Leidenschaft fürs Lesen hatte ich während dieser Zeit allerdings nie aufgegeben. Die Winter in den Bergen sind lang, und so versuchte das Schreiben als Hobby. Dabei blieb es allerdings nicht, und nach einiger Zeit änderte sich mein Leben noch einmal … Heute schreibe ich vor allem Romane und bin Coach im Bereich kreatives Schreiben und in der Erwachsenenbildung.

Wenn Du am Schreiben bist, wo tust Du es am liebsten und wie sieht Dein Arbeitsplatz aus?

Ich wohne im ersten Stock einer Jugendstilvilla mit hohen Decken und Stuck inmitten von Möbeln, die ich mag, auch wenn sie nicht immer zusammen passen. Jedenfalls empfinde ich hier Geborgenheit, was mir ganz wichtig ist. Feste Arbeitsplätze sind mein Schreibtisch und mein alter, schon etwas brüchiger Ledersessel am Fenster, in dem ich nachdenke und lese.

Wenn Du gerade nicht an einem Buch schreibst, was machst Du gerne in Deiner Freizeit?
Musik, ich spiele gern Klavier, Klassik, Jazz und alte Filmtitel. Kann mir auch nicht verkneifen, in meinen Büchern immer wieder Musikstücke zu erwähnen, höre sie auch beim Schreiben und lasse mich von ihnen inspirieren.

Wenn Du selbst als Leserin unterwegs bist, welche Bücher liest Du am liebsten und was eher gar nicht?
Alles, was mich fasziniert. Ich gehe zum Beispiel gern in Antiquariaten auf Entdeckungsreise. Natürlich lese ich auch Sachbücher und Bücher, die ich lesen muss, um auf dem Laufenden zu sein und mich zu „bilden“. Das bleibt nicht aus. - Ich bin immer offen für gekonnt inszenierte Geschichten, liebe es, mich auf eine Schriftstellerpersönlichkeit einzulassen, wenn sie wirklich eine ist.

Hast Du ein Idol ? Wenn ja, wer und weshalb?
Nein, das kann ich nicht sagen, ohne dass mir gleich einer einfällt, der ihm den Thron streitig machen könnte. Ich kann aber sagen, dass der Himmel meiner Idole weit ist.

Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Deine Leser freuen?
Ja, es wird schon in 2019 eine Fortsetzung von MS Mord zusammen mit dem Gmeiner-Verlag geben, worüber ich mich sehr freue. Ein weiteres Projekt erfüllt sich ja im Herbst, eine packende Liebesgeschichte im geteilten Deutschland, die mir sehr am Herzen liegt. Den Titel darf ich noch nicht verraten. Aber wir werden sicher beim nächsten Mal darüber sprechen, oder?

Mick, erzähle uns doch etwas über Dein aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Mein neues Buch „MS Mord“ ist ein Kreuzfahrt-Krimi, eine echte Premiere in dieser Form für mich und den Gmeiner-Verlag. Die Route, die ich beschreibe, habe ich selbst bereist und bin über die Idee sozusagen an Bord gestolpert. Den größten Teil meiner Recherche erledige ich normalerweise über Internet. Diesmal war es anders, ich konnte einen Großteil direkt an Ort und Stelle erledigen. Kulisse und Reiseverlauf sind also ziemlich authentisch: Eine Fahrt in die gigantische norwegische Fjordlandschaft, während einige der Passagiere ihre schwärzesten Stunden noch einmal erleben. So mancher hat gute Gründe für einen Mord. Wen wird es am Schluss erwischen? Für Freunde des psychologischen Krimis. 

Wie kamen kamst du zu der Idee, einen Krimi zu schreiben, der auf einem Kreuzfahrtschiff spielt?
Ich war selbst an Bord und fragte mich, was hinter den Köpfen der Passagiere wohl alles vorgeht. Wenn man so auf Deck flaniert, dann schweift die Erinnerung, alte Geschichten kochen hoch, nicht nur angenehme, auch finstere … Da war sie, die Grundidee.

Ich selber bin vor einigen Jahren von Kiel nach Norwegen mit einem Kreuzfahrtschiff gefahren. Warst du selbst schon auf Erkundungstour auf dieser Route? 
Na klar, und ich werde die Route noch bis zum Nordkap erweitern. Darüber dann im nächsten Krimi ...

Was fasziniert dich an Norwegen und der Seefahrt?
Von Norwegen könnte ich stundenlang schwärmen. Es gibt kaum Worte, die Großartigkeit dieser Landschaft zu beschreiben. Und die majestätische Ruhe, in der man mit dem Schiff an ihr vorbeigleitet, bringt schon ein einmaliges Feeling. 

Hattest Du beim aktuellen Buch ein Mitsprachrecht bei der Covergestaltung? Und wie gefällt es Dir persönlich?
Ja und nein. Man hat mich um ein, zwei Vorschläge gebeten. Der Verlag behielt sich aber das alleinige Entscheidungsrecht vor. Ich kenne das auch nicht anders. Als ich dann das Ergebnis zu Gesicht bekam, fand ich es echt toll. Die umwerfende Fjordlandschaft und die mysteriöse Stimmung an Bord ist auf den Punkt getroffen. Ich bin sehr glücklich mit dem Cover, und das meine ich ehrlich. Übrigens wirken nicht nur Verlagsteam und Autor beim Entscheid mit, es wird auch der Vertrieb eingebunden. Denn das Cover soll vor allem den Lesern gefallen. Hoffe also, dass es euch allen gefällt.

Wie lange schreibst Du durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?
Ui, darüber gibt es viel zu sagen. Vielleicht ein paar Sätze zu den Vorbereitungen. Die meisten Ideen ergeben sich beim Schreiben am Schreibtisch. Themen wiederum begegnen mir meistens außerhalb, wie auf einer Kreuzfahrt zum Beispiel oder bei Besuchen wie etwas das deutsch-deutsche Grenzmuseum in Mödlareuth.

Titel springen mir zu allen Tageszeiten und an allen Orten entgegen, und damit ich sie nicht vergesse, habe ich immer etwas zu schreiben dabei. Natürlich liegen an meinem Bett immer griffbereit Stift und Papier.

Sobald ich entschieden habe, ein Projekt in Angriff zu nehmen, schreibe ich alle Einfälle dazu auf, suche Zitate aus der Literatur, die mir als Prämisse die Linie stärken. Ich sammle soviel in meinem Kopf und auf dem Computer wie es geht, notiere Szenen, Personenporträts, drehe und wende die Dramaturgie im Kopf, bis ich mich an den Plot begebe und dann ein erstes Exposé schreibe. Wenn ich das hinter mir habe, kann die Arbeit richtig losgehen ...

Die neue Generation ist das ebook, was hältst Du persönlich davon und wie siehst Du die Entwicklung?
Ich halte viel vom ebook, aber als Ergänzung zum gedruckten Buch, nicht als vollständiger Ersatz. Wenn man viel liest, auch lesen muss, ist das ebook ausgesprochen praktisch. Man steckt es wie ein Handy in die Tasche, es nimmt kaum Platz weg. Ich wünsche mir, dass beide Formen in Zukunft friedlich miteinander auskommen.

Ein paar letzte Worte an Deine Leser:
Gern beantworte ich Fragen zu meiner Arbeit. Bitte besucht meine Seite: www.mickschulz.de
Freu mich auf euch!
 

(Textquelle: amazon.de)

Das Kreuzfahrtschiff »MS Mythos« ist auf dem Weg von Kiel nach Norwegen - die unbewältigte Vergangenheit der Passagiere im Gepäck. An Bord befinden sich der Verleger Holk Sonntag, der glaubt, schuld am Tod seiner Tochter zu sein, Guntram Fellner, ehemaliger Soldat der Wehrmacht, der ein finsteres Geheimnis hat und Rentner Jürgen Wörner, der sicher ist, in einem der Passagiere seinen Stasi-Peiniger wiedererkannt zu haben. Margo Sebald will sich nur erholen. Doch als der junge Joan von der Service Crew plötzlich verschwindet, heftet sie sich an seine Spuren. Die Lage an Bord spitzt sich zu ...

  

 Beantwortet die Gewinnspielfrage als Kommentar unter diesem Beitrag. 

Schaut bitte nach Ablauf des Gewinnspiels hier auf meinem Blog nach, wer gewonnen hat. Gerne könnt Ihr mir jetzt schon eine Kontaktmöglichkeit hinterlassen oder schaut selbst nach, ob Ihr gewonnen habt.
Ihr solltet Euch spätestens 14 Tage nach Auslosung melden, ansonsten verfällt der Gewinn.

Sammelt ein weiteres Los: 
Teilt das Gewinnspiel mit Euren Freunden auf Facebook, Twitter & Co. und ein weiteres Los landet im Lostopf. (den Link bitte in Eurem Kommentar hinzufügen) oder sendet mir ein lustiges Foto von Eurem Haustier an katis-buecherwelt@outlook.de, Betr. Silke Ponath Gewinnspiel.


War Ihr schon mal auf einer Kreuzfahrt?

Einsendeschluss ist der 12.04.2018 um 12:00 Uhr


Ich bedanke mich bei Mick Schulz für das Interview und dem 


für das Verlosungsexemplar.

 Herzlichen Dank dafür. 

Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.) Die Teilnahme ist möglich in Deutschland, Österreich und Schweiz möglich!
3.)  Der Gewinn wird schnellstmöglich nach Auslosung vom Gmeiner Verlag auf dem Postwege versendet. 
4.) Die Gewinner wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und hier auf dem Blog namentlich bekanntgegeben. 
5.) Nach der Auslosung werden Eure Daten kommentarlos gelöscht.  
6.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden.
7.) Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook.
8.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

[#WERBUNG] Folgendes kennzeichne ich gemäß § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:
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© 2018 Katis-Buecherwelt;
© Cover: Gmeiner Verlag;
© Klappentext/Quelle: amazon,de; 
© Autorenbilder: siehe Angaben;
© Gestaltung & Fragen: Katis-Buecherwelt;
©Text-Antworten: Mick Schulz;
*Beitrag enthält Werbung und Affiliate Links;
Grafikennutzung: pixabay.com/Mariamichelle

Kommentare:

  1. Hallo Kati,

    das ist ja wirklich ein interessantes Interview. Wieder einen neuen Autoren kennengelernt, finde ich klasse.

    Ich war noch auf einem Kreuzfahrtschift. Würde aber gerne mal die Hurtingroute fahren.

    Wünsche dir eine schöne Woche.
    Liebe Grüße
    Sonja

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    1. Hallo Sonja,
      es ist wirklich ein Erlebnis wert und das sage ich obwohl ich wirklich sehr Seekrank geworden bin. Aber die Umgebung war sehr eindrucksvoll und ich würde immer wieder diese Route fahren. Allerdings dann vielleicht nicht unbedingt zur Sturmzeit ^^
      Liebe Grüße
      Kati

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    2. Hab mir Bilder angeschaut, muss einfach traumhaft sein.

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  2. Hallo Kati,

    nein auf einer Kreuzfahrt war ich auch noch nicht.

    Aber wir haben auch mal eine Überfahrt mit der Fähre von Kiel nach Göteborg mitgemacht.

    Besonders beeindruckt und interessante war das Frühstücksbüffee..was es da nicht alles schon zum Frühstück Fischiges gab...alle Achtung...aber die Leute haben es gerne genommen/gegessen....

    Einen echten Schreck habe ich dann beim Landgang bekommen...als ich gesehen habe ..wo unsere Kabine war...tief unter Wasser und unter den Abteilen für die Autos...da kam für mich irgendwie Titanic-Feeling auf...3.Klasse Null Chance ..usw.

    Aber egal...alles hat Vor-und Nachteile. ..grins...

    LG..Karin...

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  3. Hallo Kati,
    nein, leider war ich noch nie auf einem Kreuzfahrtschiff, aber ein Traum wäre es schon. Obwohl, wer weiß ob ich da nicht seekrank werden würde.

    Ein sehr interessantes Interview und da ich den Schriftsteller bisher nicht kenne, aber zwischendurch doch mal gerne einen Krimi lese, würde ich sehr gerne in den Lostopf hüpfen.

    Ganz liebe Grüße
    Nady

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  4. Hallo Kati,
    eine Kreuzfahrt ist für nächstes Jahr mein festes Vorhaben. Habe schon so viel positives gehört, mal schauen, ob das nach dem spannenden Buch (falls ich es denn gewinne) auch noch so ist. Bisher habe ich nur eine Kroatienrundfahrt auf einem kleinen Schiff gemacht.
    Der Schriftsteller ist mir bisher unbekannt... aber was nicht ist, kann ja noch werden!
    Liebe Grüße,
    Kathrin

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  5. Cooles Interview und tolles Gewinnspiel! Ich reise zwar viel und gerne, eine Kreuzfahrt habe ich bisher allerdings noch nie gemacht. Steht aber auf meiner Bucket List. Und jetzt drücke ich mir die Daumen :)

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  6. Hallo Kati,

    nein, eine Kreuzfahrt habe ich noch nicht gemacht und möchte ich auch nicht machen. So lange Zeit auf einem Schiff verbringen, das ist einfach nichts für mich.Ich liebe Kurzreisen und bin gern mal in einer anderen Stadt, aber nach 3 Tagen möchte ich wieder nach Hause.
    LG von Elke
    becjat(at)yahoo.de

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    1. Es gibt auch 3-Tages-Kreuzfahrten... man muss gar nicht immer lange unterwegs sein mit dem Schiff.

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  7. Hallo Kati,
    ich habe eine Nilkreuzfahrt gemacht - das war schon sehr cool. Wir haben danach noch 4 Tage Urlaub in Kairo gemacht.
    Meine Eltern sind letztes Jahr zum Nordkap gefahren. Da wollte ich aber nicht mit. Norwegen ist als Land so schön, da mache ich lieber wieder eine Reise im Inland.
    An sich finde ich eine Kreuzfahrt schön, auf der Donau würde ich gerne mal eine machen.
    Liebe Grüße Verena

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