Samstag, 10. Februar 2018

[INTERVIEW] Im Interview mit Max Urlacher (#Werbung)




© Thomas Leidig

Name:
 Max Urlacher
Geburtsort: Berlin
Wohnort: Berlin


Homepage: www.maxurlacher.com


Bisherige Veröffentlichungen:

     


Max, stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.
Hallo, ich bin Max und Berliner, Schauspieler und Autor, Wellenreiter und Gipfelstürmer.

Wenn Du gerade nicht an einem Buch schreibst, was machst Du gerne in Deiner Freizeit?
Surfen und Essen, Bergsteigen und Kino.

Wenn Du selbst als Leserin unterwegs bist, welche Bücher liest Du am liebsten und was eher gar nicht?
Beim Zugfahren am liebsten Thriller, ich bin riesen Fan von Don Winslow und Harlan Coben.
Vorm Einschlafen gerne Biographien, in der Badewanne Reisebücher. Darüber hinaus querbeet.

Meine Lieblingsbücher des vergangenen Jahres: Takis Würger "Der Club" und von Simon Strauß "Sieben Nächte", beide Autoren noch jung, eigentlich Journalisten, die jeweils ihre ganz eigene Sprache und speziellen Grove haben. Toll!! Mein Lieblingsroman aus 2016: "Blonder Strand" von Dirk Siebenhaar, sehr lässig und warmherzig, dazu noch wunderschön gestaltetet.

Hast Du einen Lieblingsfilm oder ein Film der Dir aus deiner Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb?
ET und Feivel der Mauswanderer haben mich fertig gemacht. Bei Rocky heule ich noch heute. Und wegen La Boum habe ich Französisch gelernt.

Gibt es ein Sprichwort, welches Dich durch Dein Leben begleitet? 
Zwei: Manchmal muss man auch die Häppchen essen, wo die Wurst nach oben gerollt und der Käse schwitzig ist.

Zum anderen, frei nach Elton John: ‚I’m still standing. Yeah Yeah Yeah’, mit Betonung auf dem: Yeah Yeah Yeah

Gibt es ein Lieblingsreiseziel, wenn ja welches und warum gerade dieses?
Einer der bezauberndsten Orte, an denen ich je gewesen bin: Luang Prabang in Laos.

Außerdem liebe ich es Nachts, wenn die Touristen weg sind, durch Venedig zu spazieren und egal zu welcher Tageszeit – allerdings nur im Sommer(!!) – von den Klippen am Wolfgangssee zu springen.

Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Deine Leser freuen?
Zur Zeit schreibe ich an einem Kinderhörspiel für den WDR: Mit Volldampf durch die Wüste - Das Geheimnis der Bagdadbahn.

Ein besonderes Ereignis in Deinem Leben? 
Der Mauerfall, da war ich 17. Jahre später bin ich Marathon gelaufen, und der endet in Berlin stets kurz hinter dem Brandenburger Tor, bin ich vorher schon Hunderte Male durch, aber an dem Tag hat’s mich gerissen. So viele tolle Erinnerungen an ’89.

In welcher Stadt außer Deinem Geburts- und Wohnort, könntest Du es Dir vorstellen zu leben und weshalb?
Oh vorstellen kann ich mir vieles. Als Schauspieler habe ich häufiger in Singapur gearbeitet und das stets sehr genossen.
Meine schönsten Theaterengagements hatte ich in Zürich am Schauspielhaus und einen fantastischen Festspielsommer in Salzburg.
Außerdem liebe ich London, wo ich mal ein Jahr lang gelebt habe, um meinen Masters in Wirtschaftsphilosophie zu machen. Das Studium kannste dir an Po kleben, aber die Zeit war großartig.

Erzähle uns doch etwas über Dein aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Vor einigen Jahren habe ich in einem Berliner Coffee Shop zwei Studentinnen belauscht. Offensichtlich waren beide auf Wohnungssuche. Die eine erzählte, sie hätte von einem WG-Zimmer in Lankwitz gehört, daraufhin die andere: „Bevor ich nach Lankwitz ziehe, gehe ich wieder zurück nach Pforzheim.“ Tja ... Zur selben Zeit hat man mich als Schauspieler aus einer Produktion gemobbt und mir gedroht, falls ich das publik mache, würde man mich beruflich vernichten. Damals hatte ich so eine Wut in mir, dass ich nicht hätte garantieren können, wenn eines der Arschlöcher vor mir die Straße überquert hätte, nicht Gas zu geben. Und so entstand die Idee von meinen Berliner Weibern, denen man übel mitgespielt hat und die sich jetzt im uncoolen Lankwitz behaupten müssen und eine Agentur für Leidensgenossinnen gründen. Künftig machen sie Kohle mit dem was sie am besten können: Drecksäue über’n Haufen fahren.

Hattest Du beim aktuellen Buch ein Mitsprachrecht bei der Covergestaltung? Und wie gefällt es Dir persönlich?
Jein, nicht wirklich, ich erhielt drei Varianten zu Auswahl und habe am Ende meine Mitstreiter, also meine Mitarbeiterin, meine Agentin und natürlich meine Lektorin abstimmen lassen.

Wie hast Du Dich gefühlt, als Dein erstes Buch veröffentlicht wurde?
Das ist so einer dieser Momente, den man sich größer denkt, als er dann in Wirklichkeit ist. Das Schönste für mich waren bislang bei allen meinen Veröffentlichungen die Veranstaltungen, bei denen ich das Buch gemeinsam mit Schauspielkollegen vorstellte. Das sind immer ganz besondere Highlights. Ich stelle mir auch beim Schreiben von Dialogen gerne die Stimmen von Kollegen vor. Als Schauspieler ist es einfach nicht so meins, alleine zu arbeiten.

Die neue Generation ist das ebook, was hältst Du persönlich davon und wie siehst Du die Entwicklung?
Die vergangenen Jahre habe ich fast ausschließlich auf meinem ipad gelesen, seit einigen Wochen wieder haptisch. War selber überrascht und kann mir auch nicht wirklich erklären, woher der plötzliche Umschwung rührt, war vermutlich schlicht "ausgehungert", hatte plötzlich wieder wahnsinnige Lust aufs Papierumblättern. Wie lange das hält? Schau mer mal. Das eine schließt das andere ja nicht aus.

Wenn Du die Möglichkeit hättest mit einer verstorbenen Person einen Abend zu verbringen, wen würdest Du gerne treffen und was würdet ihr unternehmen?
Oh, Tote soll man ruhen lassen, aber ich würde mich gerne mal mit meinem vergangenen und meinem zukünftigen Ich auf ein paar Drinks verabreden.

Ein paar letzte Worte an Deine Leser:
Enjoy!!

Weitere Einblicke zum Buch und zu Max Urlacher erhaltet Ihr im Video von der Buchpremiere:




(Textquelle: amazon.de)

Bea und Irene, beide Anfang fünfzig, sind frisch aus dem Knast entlassen. Notgedrungen überlegen sich die Ladies ihr eigenes Reintegrationsprogramm: eine Ich-AG mit krimineller Rache-Ausrichtung. Ihre Expertise: Männer überfahren. Irene hat darin Erfahrung, vor acht Jahren hat sie ihren Mann im Rückwärtsgang erledigt. Also räumen Bea und Irene auf Wunsch ihrer Klientinnen unerträgliche Ehemänner, fiese Chefs und lästige Rivalen aus dem Weg. Als eine Konkurrenz-Agentur, die Organisation ‚Revanche‘, auf der Bildfläche erscheint, müssen die Heldinnen dieses komisch-skurrilen Romans schleunigst einen höheren Gang einlegen!

  


Ich bedanke mich bei dem lieben Max Urlacher, dass er sich die Zeit für uns genommen hat. 

 Herzlichen Dank dafür. 

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© 2018 Katis-Buecherwelt;
© Cover: Ullstein Buchverlag;
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© Autorenbilder: siehe Angaben;
© Gestaltung & Fragen: Katis-Buecherwelt;
©Text-Antworten: Max Urlacher;
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Grafikennutzung: pixabay.com/RitaE

Kommentare:

  1. Tolles Interview, liebe Katja.
    Wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Sonja

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  2. Hallo und guten Tag,

    hi seine Sprüche gefallen mir...der mit dem Häppchen...besonders.

    Denn es ist ähnlich wie..manchmal muss man auch mal in einen saueren Apfel beissen....grins...

    Ich mag solche Lebensweisheiten....

    LG..Karin...

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    1. Hallo Karin,
      das gefällt mir an Max auch so sehr :-)
      Lg Kati

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