Samstag, 11. November 2017

[INTERVIEW] Im Interview mit Nana Rademacher

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© privat





Name:
 Nana Rademacher
Wohnort: Stuttgart

Familienstand: glücklich
Kinder: leihweise
Genre: Regiokrimi / Jugendroman









Bisherige Veröffentlichungen:
(und viele weitere)

  


Nana, stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor:
Lieber als mich stelle ich ein paar meiner Lieblingswörter vor: Abstellkammer, Backfisch, Dachschaden, Fitzelchen, Gedankenwelt, Gegenwind, Kaffeeklatsch, Pferdekuss, Reißwolf, Zwischenzeit...

Wie bist Du zum Schreiben gekommen und gab/gibt es noch andere Berufe, die ausgeübt werden/wurden?
Ich habe mir schon, als ich Kind war, Geschichten erzählt, habe die Bücher, die ich gelesen habe weitergesponnen mit mir als Protagonistin. Im Studium hatte ich ein Seminar über Kinder- und Jugendliteratur und das erste Mal den Gedanken, dass ich selbst gerne schreiben möchte. Es hat dann aber noch eine ganze Zeit gedauert, bis ich es umgesetzt habe, ich musste erst eine Schriftstellerin kennenlernen. Nach vielen Unterhaltungen mit ihr habe ich mich an meine erste Geschichte gemacht und seitdem nicht mehr aufgehört zu schreiben.

Mein Studium habe ich mir als Kinofilmvorführerin finanziert. Danach habe ich in ganz verschiedenen Bereichen bei diversen ARD-Anstalten gearbeitet. Zur Zeit arbeite ich beim SWR im Besetzungsbüro: Ich engagiere SchauspielerInnen für Hörspiel und Feature-Produktionen. Ich hatte und habe also immer mit Geschichten zu tun ...


Wenn Du am Schreiben bist, wo tust Du es am liebsten und wie sieht Dein Arbeitsplatz aus?
Am liebsten auf dem Sofa mit dem Laptop auf den Knien und einem Becher Tee.

Wenn Du gerade nicht an einem Buch schreibst, was machst Du gerne in Deiner Freizeit?
Lesen, Sport treiben und viel zu viele Serien gucken

Wenn Du selbst als Leserin unterwegs bist, welche Bücher liest Du am liebsten und was eher gar nicht?
Ich lese ziemlich alle Genre, am häufigsten verschlinge ich allerdings Jugendbücher, da liest die Autorin in mir natürlich mit und lernt von anderen.

Hast Du einen Lieblingsfilm oder ein Film der Dir aus deiner Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb?

Schon damals mochte ich Serien: Flipper, Lassie und Daktari, mit Clarence, dem schielenden Löwen. Außerdem Unsere kleine Farm, Die Waltons. Ich mochte heile Welten und Tiere.

Wenn Du ein Tier wärst, welches wäre es und weshalb?
Ein Vogel – wegen der tollen Perspektive.

Hast Du ein Idol ? Wenn ja, wer und weshalb?
Ich bewundere alle mutigen Menschen, die ihr Leben oder ihre Freiheit für ihre Werte riskieren.

Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Deine Leser freuen?
Zurzeit schreibe ich an einer spannenden Geschichte, die zwischen dem norddeutschen Moor und San Francisco spielt. Die Mutter meiner Protagonistin Emmi verschwindet, als sie noch klein ist. Ihr Vater nimmt sie mit nach Amerika, um zu vergessen. Als Emmi 16 wird, kehrt sie zurück nach Deutschland und muss sich der Vergangenheit stellen.

In welcher Stadt außer Deinem Geburts- und Wohnort, könntest Du es Dir vorstellen zu leben und weshalb?
Hamburg, ich mag das urbane Leben und die Nähe zum Wasser mitten in der Stadt, den Hafen, der nach Aufbruch und Reise klingt.

Nana, erzähle uns doch etwas über Dein aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Die Idee zu "Immer diese Herzscheiße" hatte ich, als das Thema Jugendarbeitslosigkeit in Europa groß in den Medien war. Daraus ist dann ein Buch über Bildungschancen geworden – mit einer kräftigen Portion Liebe natürlich. Die Recherche war unspektakulär, ich habe alles, was ich brauchte, im Internet gefunden. Spannend waren die Besuche auf dem Stuttgarter Hallschlag, wo die Geschichte spielt. Ich habe Stimmungen eingefangen und Orte erkundet.

Hattest Du beim aktuellen Buch ein Mitsprachrecht bei der Covergestaltung? Und wie gefällt es Dir persönlich?
Mir wurde ein Cover für "Immer diese Herzscheiße" vorgeschlagen und ich fand es sofort perfekt, wir mussten gar nicht weiter rumprobieren. Ich könnte mir kein stimmigeres vorstellen. Das Mädchen hat etwas trotzig Freches. Das Graffiti im Hintergrund zeigt die Stimmung und das Milieu, aus dem meine Protagonistin kommt.

Wie lange schreibst Du durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?Das kann ich nicht genau sagen, für den ersten Entwurf brauche ich zwischen einem halben und einem Jahr. Aber der ganze Prozess von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung dauert um die drei Jahre.

Wie hast Du Dich gefühlt, als Dein erstes Buch veröffentlicht wurde? Wirst Du oft in der Öffentlichkeit erkannt?
Es ist schon etwas Besonderes, das erste eigene Buch in der Hand zu halten, es war ein Taschenbuch. Aber über meine beiden Jungendromane habe ich mich besonders gefreut, weil alles stimmte. Ravensburger macht einfach wunderschöne Bücher.

Wie geht Deine Familie damit um, dass Du in den Medien präsent bist?Meine Mutter schaut immer mal wieder, was sie so über mich findet und freut sich.
Die anderen interessiert es herzlich wenig, was sehr angenehm ist.

Die neue Generation ist das ebook, was hältst Du persönlich davon und wie siehst Du die Entwicklung?
Mittlerweile gibt es ja schon die postdigitale Generation, die aufs Smartphone verzichtet und echte Bücher liest. Ich denke, es wird immer beides nebeneinander geben und beides hat seine Berechtigung. Persönlich halte ich lieber ein richtiges Buch in der Hand. Es fühlt sich einfach gut an.

Ein paar letzte Worte an Deine Leser: „Wie die Welt von morgen aussehen wird, hängt in großem Maß von der Einbildungskraft jener ab, die gerade jetzt lesen lernen.“ - Astrid Lindgren - 


(Textquelle: amazon.de)

Die 15-jährige Sarah lebt im Stuttgarter Hallschlag. Da wo niemand sein will. Da wo man nie rauskommt, egal wie sehr man sich anstrengt. Ihr Berufswunsch: Hartz IV. Ihre Hobbies: klauen, trinken, Spaß haben. Zukunft: völlig egal. Jemand wie sie hat sowieso keine Chance. Dann wird sie beim Dealen erwischt und ihr Lehrer stellt ihr ein Ultimatum: Entweder sie macht bei einem Theaterprojekt mit oder sie fliegt von der Schule. Widerwillig wagt sich Sarah in eine ihr völlig fremde Welt. Doch als sie Paul kennenlernt, wird ihr klar, dass es vielleicht doch ein paar Dinge gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt.

  

Zu meiner Rezension: ***KLICK***

Habt Ihr schon etwas von Nana Rademacher gelesen oder welches Buch würdet Ihr gerne mal schmökern?


Ich bedanke mich bei Nana für das Interview und für die gute Zusammenarbeit. 
 Herzlichen Dank dafür. 

© 2017 Katis-Buecherwelt;
© Cover: Ravensburger Buchverlag;
© Klappentext/Quelle: amazon,de; 
© Autorenbilder: siehe Angaben;
© Gestaltung & Fragen: Katis-Buecherwelt 
©Text-Antworten: Nana Rademacher;
Grafikennutzung: freepik.com