Freitag, 18. November 2016

[AKTUELL] Winterpause

Hallo liebe Leser, 

wie Ihr in der Überschrift schon gelesen habt, werde ich in den Winterurlaub gehen. Es steht ein neuer Klinikaufenthalt an und ich brauche ein paar Tage Erholung. 

Ich habe fürs kommende Jahr einige Projekte geplant und freue mich schon riesig darauf, diese mit Euch zusammen zu erleben. 

Auf Facebook oder per eMail bin ich weiterhin für Euch erreichbar. Ich wünsche Euch schon jetzt ein frohes Weihnachtsfest und wir lesen uns frisch und munter nach den Feiertagen.



Nachtrag:
Die Winterpause wird verlängert und wir sehen uns ab dem 01.01.2017 wieder in alter Frische! Rutscht gut ins neue Jahr!

© Grafikelemente: pixabay.de
© Gestaltung: Katis-Buecherwelt

Donnerstag, 17. November 2016

[AKTUELL] Gemeinsam Lesen (#7)


1.) Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Aktuell lese ich in "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen" ~ Cornelia Franke. Ich befinde mich auf der Seite 76 von 320.

© Cover: cbt Verlag
Klapptentext:
Jess' große Leidenschaft sind Filme und seit dem Tod ihrer Mutter ist das Kino ihr zweites Zuhause.
So scheint es ein Leichtes, für ein Schulprojekt einen Blog über ihr Lieblingsthema ins Leben zu rufen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Und dann ist da auch noch Marvin, der plötzlich mehr von ihr will, als nur der hilfsbereite Freund zu sein. Langsam merkt Jess, dass sich das Leben durchaus nicht immer wie im Film abspielt ... (Quelle: amazon.de)






2.) Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Den restlichen Montag habe ich den Blog ignoriert und den Dienstag über bin ich Antonia aus dem Weg gegangen."

3.) Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden?
Zur Zeit kann ich noch nicht viel über das Buch sagen. Es liest sich locker und ist ein typischer Teenagerroman. Sehr interessant finde ich, dass es sich ums Bloggen dreht.

4.) Würdest du mit deinem aktuellen Protagonisten gerne die Rolle tauschen?
Meine Protagonistin hat eine besondere Leidenschaft zum Film. Sie schaut mehrmals in der Woche in ihrem Lieblingskino vorbei und der neue Blockbuster der Woche ist Pflicht. Dabei interessiert sie sich um das schaupielerische Können und die Umsetzung der Story und ist nicht am Privatleben der Promis interessiert. Ich finde Film und Buch sind eine recht ähnliche Leidenschaft. Beides kann ein Kopfkino auslösen und daher würde ich gerne mal in die Rolle von Jess schlüpfen, obwohl ich dann wieder die Schulbank drücken müsste. 

Würdet Ihr gerne in die Rolle Eurer Protagonistin schlüpfen?



Hinweise zur Aktion:
Die Aktion "Gemeinsam Lesen" wurde von Asaviels Blog ins Leben gerufen. Zwischenzeitlich hat sie aufgehört und die liebe Nadja & Steffi von Schlunzenbücher führen nun diese Serie fort.
Es gibt 4 Fragen die zu beantworten sind, wobei die 4. Frage jede Woche variiert. Jeden Dienstag gibt es eine neue Frage für Euren Beitrag auf dem Blog von Schlunzenbücher. Teilnehmen dürfen alle, die daran Spaß haben.  

© 2016 Katis-Buecherwelt
© Banner: Schlunzenbücher Blog
© Cover:cbj Verlag

Mittwoch, 16. November 2016

[BUCHSERIE] Secret Fire Dilogie ~ C. J. Daugherty

© Cover: Oetinger Verlag
   

(Quelle: amazon.de)

Wird die Liebe das Schicksal besiegen? Der 17-jährige Sasha setzt sein Leben mit spektakulären Aktionen aufs Spiel – weiß er doch, dass er nicht sterben kann (jedenfalls nicht vor seinem 18. Geburtstag). Grund ist ein uralter Fluch, der seit Generationen auf seiner Familie lastet. Ein Fluch, von dem ihn nur die 17-jährige Taylor erlösen kann. Doch der Preis dafür ist hoch. Ist sie bereit, sich und ihre Zukunft für Sasha zu opfern?Charmant, actionreich und romantisch: Secret Fire ist der Auftakt eines neuen Zweiteilers von Night-School-Bestseller-Autorin C. J. Daugherty.

1.) Secret Fire - Die Entflammten (22.08.2016)

2.) ???


© Cover:Oetinger Verlag

Weitere Informationen zum Buch KLICK aufs Cover



© Bildquelle: Oetinger Verlag


C.J. Daugherty, Autorin und Redakteurin, arbeitete zunächst als Gerichtsreporterin, u.a. für die New York Times und die Nachrichtenagentur Reuters. Später veröffentlichte sie Reiseführer, zum Teil zusammen mit ihrem Mann, dem Autor und Filmproduzenten Jack Jewers. Mit großer Leidenschaft schreibt C.J. nun spannende Bücher für junge Erwachsene. Sie lebt und arbeitet in Südengland. Mehr auf ihrer Website www.cjdaugherty.com.
(Textquelle: amazon.de)

 © 2016 Katis-Buecherwelt
© Cover: Oetinger Verlag;
*Preise z. Zt. der Veröffentlichung

Dienstag, 15. November 2016

[REZENSION] Sound of Love - Roadtrip ins Glück ~ Laini Otis

  


Ein Käfer. Eine Harley. Achtzehn Tapes. Und der Roadtrip ihres Lebens.

Lee hat von Männern die Nase gestrichen voll! Anstatt zuzusehen, wie ihr bester Freund und ihre erste große Liebe ein anderes Mädchen heiratet, stürzt sie sich in ihrem Käfer in ein waghalsiges Roadtrip-Abenteuer entlang der Küste.
Unterwegs trifft sie auf den geheimnisvollen Biker Devil, der sie auf unerklärliche Weise anzieht wie das Licht die Motte. Der unverschämte Kerl hält nichts davon, Lee ihren Schmerz auskosten zu lassen, stattdessen bringt er sie dazu, ihr Leben aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten und erneut Gefühle zuzulassen. Ein gefährliches Wagnis, denn Devil hütet ein Geheimnis, das ihrer beider Welten völlig aus den Fugen geraten lässt …
(Textquelle: amazon.de)


Die Buchgestaltung hat mir gut gefallen und gibt den Inhalt passend wieder. Wobei ich beim Anblick der Harley erst etwas anderes erwartet hatte. Das Pärchen ist ansprechend und strahlt Leidenschaft aus. Das Cover, der Printversion ist im Vergleich zur eBook-Gestaltung sehr dunkel und die grafischen Elemente gehen dabei etwas unter. Beim eBook wirkt es um einiges ausdrucksstärker.
Das Buch hat nur wenige Seiten, jedoch viel Text. Ich hätte es angenehmer empfunden, wenn die Schrift etwas größer gewesen wäre.


"Einzig sein Lächeln strahlte noch stärker, als das gleißende Sonnenlicht, das sich durch das Buntglas brach und ihm einen verdammten Heiligenschein auf den Kopf zauberte."



Während einer Blogtour durfte ich die Autorin Laini Otis näher kennenlernen und ihr Buch "Sound of Love - Roadtrip ins Glück" lesen. Nach nur wenigen Seiten wusste ich bereits, dass ich unbedingt mehr von der Schriftstellerin verschlingen möchte.

Lee muss mit ansehen, wie ihr Ex- und gleichzeitig bester Freund vor dem Traualtar steht, und nicht sie, sondern eine andere heiratet. Sie erträgt es nicht, packt ihre sieben Sachen und setzt sich in ihren alten VW-Käfer. Sie begibt sich auf eine Selbstfindungsreise und trifft dabei auf den gutaussehenden Biker Devil. Nachdem Lee ein Tape aus dem Fenster ihres Käfers wirft, konfisziert er ihre gesamten Musiktapes. Es warten auf Lee mehrere Dates mit ihm, bei dem sie nach und nach ihre Kassetten wiederbekommen soll. Dabei lernt sie sich neu kennen und kommt Devil selbst und seinem Geheimnis näher.

Diese Geschichte konnte mich ab der ersten Seite an fesseln. Der Schreibstil von Laini Otis ist flüssig, bildhaft und mitreißend geschrieben. Ich wurde zu Beginn des Buches in eine Szene hineingeworfen und war sofort mittendrin. Ich spürte die aufkommenden Emotionen der Protagonisten hautnah, und fieberte fortwährend mit. Ich begab mich auf einen aufregenden Roadtrip voller neuer Begegnungen und Veränderungen.

Die Charaktere sind mir sehr ans Herz gewachsen und es war toll zu sehen, wie sich Lee während der Story weiterentwickelte und sich selbst neu erfand.
Devil ist ein heißer Typ mit einem Geheimnis, was ihn geprägt hat. Auch er nimmt sein Schicksal in die Hand und schlägt einen neuen Weg ein.
Sehr gut gefallen haben mir die spitzen Dialoge zwischen Lee und Devil. Hier gab es einige schmunzelnde Augenblicke.
Prickelnd und sinnlich empfand ich die vereinzelten, erotischen Szenen, die nicht zu sehr ins Detail gehen. Dennoch sind sie sehr leidenschaftlich geschrieben, ganz nach dem Motto: Gefühle statt Lust.

Die Spannung blieb während des gesamten Buches aufrecht bestehen. Es passierte immer wieder etwas Neues, um das ich mir Gedanken gemacht habe. Nur sehr schwer konnte ich das Buch aus der Hand legen, und habe bis spät in die Nacht hineingelesen. Ich musste einfach wissen, was als Nächstes passiert.
Einige Handlungen und Geschichtsverläufe waren vorhersehbar, haben aber meinen Lesespaß nicht beeinträchtigt. Es war aufregend zu lesen, wie sich die Geschichte entwickelte.

Dieser Roadtrip ist authentisch geschrieben und hat mich im Ganzen überzeugt. Ich danke der Autorin Laini Otis für wunderbare Lesestunden voller Herzklopfen, tiefer Gefühle und der Hoffnung auf ein Happy End!

In "Sound of Love - Roadtrip ins Glück" von Laini Otis fand ich einen aufregenden, modernen und authentischen Selbstfindungstrip. Hier trifft man auf neue Freundschaften, eine ordentliche Portion Gefühl, schmerzhaften Erinnerungen und dem Hier und Jetzt. ~ Herzklopfen garantiert ~ rasant ~ mittendrin statt nur dabei ~ Eine absolute Leseempfehlung! 


5,0 von 5 Blumen 


© Bild: Laini Otis

Laini Otis ist das Pseudonym einer musikverrückten Mittdreißigerin, deren Geschichten alle eines gemeinsam haben: Sie beginnen mit einem Song. Ein Song, der während des Schreibens zu einem Soundtrack wird, der den Herzschlag der Geschichte wiedergibt.
Wenn Laini mal nicht ihren zwei größten Leidenschaften – dem Schreiben und der Musik – nachgeht, begibt sie sich auf die Suche nach großartigen Momenten, die sie mit ihrer Kamera einfangen kann oder träumt sich auf jene Inseln, die mit einem Aloha beginnen und mit verzauberten Sonnenuntergängen enden.
Unter dem Pseudonym "Cat Dylan" schreibt sie romantische Fantasy.
(Textquelle:amazon.de

 © 2016 Katis-Buecherwelt
© Cover: Romance Edition Verlag
© Autorenfoto: siehe Angaben;
© Klappentext: siehe Angaben;
*Preise z. Zt. der Veröffentlichung

Montag, 14. November 2016

[BLOGTOUR] Novemberschokolade ~ Ulrike Sosnitza ~ Die Auslosung



Hallo liebe Leser,
ich bedanke mich bei allen, die an unserer Blogtour teilgenommen haben. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich nun Euch den Gewinner bekannt zu geben.

 Falls Ihr die Tour verpasst habt und Ihr es gerne noch einmal lesen möchtet, dann könnt Ihr es ***HIER KLICK*** nochmals einsehen.

Aber nun geht es los ... die Auslosung ...!

... Trommelwirbel ... 


(Textquelle: amazon.de)

Zimt, Koriander und natürlich Schokolade – in Würzburgs einzigartiger Chocolaterie liegen verheißungsvolle Düfte in der Luft. Hier zaubert Lea Winter die wunderbarsten Schokoladengenüsse. Doch Liebe und Begeisterung allein bezahlen keine Rechnungen. Lea steht kurz vor der Pleite, und der einzige Ausweg scheint die Teilnahme an einem Wettbewerb zu sein. Mitten in ihrer Recherche entdeckt sie ihre Mutter Anne, die vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, in der Fachzeitschrift der Chocolatiers. Lea macht sich auf den Weg zu ihr und erfährt eine lang verdrängte, furchtbare Wahrheit.



Besucht Ulrike Sosnitza doch auch auf ihrer ***FACEBOOKSEITE**

Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, musstet Ihr alle Zutaten sammeln, die wir Euch in den Beiträgen mitgeteilt haben, und ein eigenes Pralinenrezept kreieren. 



Das Gewinnerrezept


Herzlichen Glückwunsch lieber Thomas! 

Bitte schreibe innerhalb von 7 Tagen eine eMail mit Deiner Adresse an: gewinnspiel@booktraveler.de. Betreff: Novemberschokolade



Dies ist eine Aktion von 


© 2016 Katis-Buecherwelt
© Cover: Heyne Verlag;
© teilweise Grafiknutzung von pixabay.de
© Eine Aktion von: Agentur Booktraveler

Samstag, 12. November 2016

[INTERVIEW] Im Interview mit Stella Jante + Gewinnspiel


© Bild: Stella Jante
Name: Stella Jante (Pseudonym)
Geburtstag/Ort: 12. Juni 1968, Meran (Südtirol/Italien)
Wohnort: Meran (Südtirol/Italien)
Homepage: www.stellajante.com
Familienstand: verheiratet
Kinder: 2 eigene, 3 geschenkte
Genre: Fantasy-Liebesroman, Mailroman
Pseudonyme: Mein eigentlicher Name ist Astrid Schönweger

Ich mag:
lesen

Ich mag nicht:
eiskaltes Meerwasser



Bisherige Veröffentlichungen:

      

          

1.) Stella, stell dich doch bitte kurz meinen Lesern vor.
Hallo an alle, freut mich, hier ein Interview bei Kati geben zu dürfen. Ich soll mich vorstellen, hm... Gar nicht so einfach. Ich bin Südtirolerin und laut einer Freundin eine Frau, „die sich stets neu erfindet“. Dementsprechend liebe ich ein abwechslungsreiches Leben, bin viel unterwegs und probiere immer wieder Neues aus.

2.) Wie bist Du zum Schreiben gekommen und gab/gibt es noch andere Berufe, die ausgeübt werden/wurden?
Ich habe immer schon geschrieben. Wenn man mich als Kind fragte, was ich werden wollte, wenn ich groß bin, habe ich mit „Schriftstellerin“ geantwortet. Das Schreiben hat mich auch immer begleitet. Ich war lange Zeit journalistisch für verschiedene Zeitungen tätig, habe ein Museum geführt und Ausstellungstexte sowie –kataloge geschrieben. Heute koordiniere ich ein internationales Netzwerk, schreibe Sachbücher und arbeite mit meinem Mann zusammen in der Erwachsenenbildung.

© Bild: Stella Jante; Arbeiten im VW-Bus
3.) Wenn Du am Schreiben bist, wo tust Du es am liebsten und wie sieht Dein Arbeitsplatz aus?
Ich schreibe am liebsten im Bett, was meinem Mann nicht immer so recht ist. Daher hat er mir auch einen „Schreibstuhl“ ins Schlafzimmer gestellt, den ich auch nutze, wenn auch das Bett nach wie vor unbestritten Platz Nr. 1 ist. Da wir viel mit dem VW-Bus unterwegs sind, schreibe ich auch gerne darin. Mir langt ein Laptop und eventuell eine Unterlage, wenn kein Tisch vorhanden ist. Bei schönem Wetter bin ich auch gerne auf meiner Terrasse...

4.) Wenn Du gerade nicht an einem Buch schreibst, was machst Du gerne in Deiner Freizeit?
Um mich wohl zu fühlen, muss ich mich regelmäßig körperlich betätigen. Zuhause ist das Fitness, unterwegs Radfahren oder Spazierengehen. Da ich viel reise, schaue ich mir immer gerne auch meine Umgebung an, ob es nun eine Stadt, eine Sehenswürdigkeit oder eine Landschaft ist. Und ich lese für mein Leben gerne.

5.) Wenn Du selbst als Leserin unterwegs bist, welche Bücher liest Du am liebsten und was eher gar nicht?
Ich habe meine Phasen. Eine Zeit lang las ich nur Thriller und Krimis, dann nur historische Romane oder nur welche von Frauen. Zusammen mit dem Kindle habe ich auch die Indies entdeckt, die mich nicht mehr loslassen und wohl mehr als nur eine Phase sein werden. Zurzeit habe ich die „englische Phase“, wobei ich aufgrund meines Sprachniveaus oft bei „New Adult Romances“ lande. Da ich selbst bei Fantasy angelangt bin, lese ich viel auch dieses Genre, gerne auch von meinen Kolleginnen.

6.) Hast Du einen Lieblingsfilm oder ein Film der Dir aus deiner Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb?
Als Kind war ich ein Fan von Astrid Lindgren, von ihren Büchern und den Verfilmungen. Vor allem Pippi Langstrumpf hatte es mir angetan. Außerdem ist die Autorin meine Namensvetterin und das erschien mir als gutes Omen, selbst einmal Bücher zu schreiben.

Einen Lieblingsfilm gibt es nicht, höchstens Lieblingsfilme, darunter auch ältere und bekanntere wie die Fantasyfilme „Das fünfte Element“ oder „Matrix“, der erste Teil. Ich bin nicht so der Serienfan, aber bei „Mentalist“ oder „Outlander“ mache ich gerne Ausnahmen.

7.) Wenn Du ein Tier wärst, welches wäre es und weshalb?
Ein Phönix. Das Fabelwesen, das regelmäßig zur Asche verbrennt und daraus wieder aufsteigt, neu und alt zugleich. Es entspricht am ehesten meinem Charakter.

© Bild: Stella Jante; Muse
8.) Hast Du ein Idol? Wenn ja, wer und weshalb?
Nein, Idol im engeren Sinne habe ich keine, aber ich bewundere Menschen und das, was sie in ihrem
Leben getan haben oder tun, wie zum Beispiel Shirin Ebadi, die erste muslimische Friedensnobelpreisträgerin, die ihr Leben der Demokratie Irans und der iranischen Frauenbewegung gewidmet hat, oder die mehrfache Preisträgerin Monika Hauser, die den Verein „medica mondiale“ gegründet hat, der sich weltweit für Frauen einsetzt, die Gewalt im Krieg erlitten haben, aber auch weniger bekannte Frauen, wie z.B. Thres Werth, eine alte Kräuterfrau aus Altrei oder Annette Mbaye D’Erneville, eine ältere Senegalesin, die sich als erste Journalistin ihres Landes für Kultur und Frauen eingesetzt und das erste afrikanische Frauenmuseum gegründet hat. Die Liste ist lang.

9.) Gibt es ein Sprichwort, welches Dich durch Dein Leben begleitet?
Ja, einige, die ich von meiner Großmutter geerbt habe, darunter das wichtigste für mich: „Du kannst nicht die Welt verändern, du kannst nur dich verändern, aber du bist ein Teil der Welt, darum veränderst du damit die Welt.“

10.) Gibt es ein Lieblingsreiseziel, wenn ja welches und warum gerade dieses?
Einige Lieblingsreiseziele, wie Irland und Norwegen, habe ich mir schon erfüllt. Fehlt noch Neuseeland... Da ich aber sehr viel reise, versuche ich mich einfach nur darauf zu freuen, wo es mich beruflich sowie privat hinführt, und es so gut wie möglich zu genießen.

11.) 10 Dinge, die Du in Deinem Leben noch erreichen oder gerne tun möchtest!
Wow, das ist gar nicht so leicht. Tolle Frage! Sie hat mich stark ins Grübeln gebracht, denn wahr ist, dass ich mir meistens ein, zwei Ziele vornehme, mir 10 Dinge unheimlich viel vorkommen. Diese automatische Einschränkung meinerseits hat mich sehr überrascht. Da wollen wir doch nicht der Fülle selbst im Weg sein, oder? Ich probiere es mal:
  • Gesundheit und Wohlbefinden in meinem Körper (da ich letzthin gesundheitlich so einige Schwierigkeiten hatte und dabei auch einige Kilos zugenommen habe, ist das für mich nicht mehr so selbstverständlich).
  • Monatelang mit meinem Mann im Camper durch Europa zu tingeln, ohne genaues Reiseziel oder Heimkehrdatum.
  • Auch einmal auf Übersee diese Form des Reisens zu praktizieren, warum nicht in Neuseeland? ;-)
  • Ein Einkommen zu haben, mit dem es sich gut leben lässt und mit dem man nicht an einen (Arbeits-)Platz gebunden ist.
  • Eine optimale Zeiteinteilung zu finden, in der ich eine ausgewogene Balance zwischen meinen Projekten, dem Schreiben von Büchern, Familie, Freunden und Zeit für mich finde.
  • Die meiste Zeit in meinem Leben das Jetzt genießen zu können.
  • Die Roman- und Sachbuchideen, die ich im Kopf habe, umzusetzen.
  • In den Amazon-Top 100 mit meinen Romanen zu kommen.
  • Dass das Netzwerk, das ich mitgegründet habe, zu einer stabilen, gut gehenden Organisation wird.
  • Jeden Tag ein wenig mehr mich und damit die Welt zu verändern ;-) 
12.) Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Deine Leser freuen?
Ich arbeite gerade an „Die Geschichtenerzählerin 1.5 – Das Nörggele“. Dabei geht es um die Geschichte aus der Sicht des Koboldes, der als Mentor von Mena, der Geschichtenerzählerin, eine bedeutende Rolle spielt. Es macht mir einen großen Spaß, aus der Sicht dieses Koboldes die Geschichte zu schreiben.

Das Nörggele ist eine Sagengestalt der Alpen, zu der es vor allem in Südtirol noch sehr viele Sagen gibt. Der kleine Kobold ist ein Unruhestifter, der gerne provoziert, in meiner Trilogie der Geschichtenerzählerin eine Nervensäge, die man langsam, aber sicher lieben lernt, und ein absoluter Verfechter der Liebe.

Da er in der Trilogie einer ist, der viel mehr weiß, als er zugibt, kann man in diesem Buch so Einiges rund um die Geschichtenerzählerin und der Anderswelt erfahren, was man in der Trilogie nicht lesen kann.

Viele meiner Leser_innen haben das Nörggele zum Liebling erkoren, unter anderem auch meine Autorenkollegin Salomé Joell. Sie ist es auch, die mir die Idee vorgeschlagen hat, doch aus seiner Sicht die Geschichte zu erzählen.

Weitere Kurzgeschichten zur Geschichtenerzählerin werden wahrscheinlich auch noch fertig geschrieben werden... Außerdem reizt es mich, die „Kinder der Geschichtenerzählerin“ zu schreiben.

Vorher muss jedoch noch ein Roman aus mir heraus, der in Sardinien spielt. Ähnlich wie die Geschichtenerzählerin, die auf den Sagen Südtirols und Irlands aufbaut, wird dieser Roman auf den sardischen Mythen fußen. Ich hoffe, dass ich ihn nächstes Jahr im Sommer fertig habe.

13.) Ein besonderes Ereignis in Deinem Leben?
Eines? Diese Frage ist gut! Es gibt viele schöne Ereignisse in meinem Leben, die ich als Besonderes empfinde, z.B. als ich meine Söhne gebar, als ich an der Geburt eines Kindes meiner Freundin dabei sein durfte, als meine Enkelin geboren wurde, als ich Freundschaft mit dem Baobab (Affenbrotbraum) in Afrika machte, die Partnerschaft mit dem senegalesischen Frauenmuseum einging, den ersten internationalen Kongress der Frauenmuseen organisierte, bei der Vertreterinnen von 25 Museen von fünf Kontinenten zusammenkamen, meinen Mann kennen- und lieben lernte, unsere Hochzeit, Sardinien als meine zweite Heimat erkannte...

14.) Eine peinliche Situation, worüber Du heute lachen kannst?
Als ich zum ersten Mal das Motorrad meines Freundes ausprobierte und im Glashaus der Gärtnerei meiner Freundin landete...

© Bild: Stella Jante; Sardinien
15.) In welcher Stadt außer Deinem Geburts- und Wohnort, könntest Du es Dir vorstellen zu leben und weshalb?
Ich kann eher sagen, was ich mir nicht vorstellen kann: in einer Großstadt zu leben. Das habe ich abgehakt. Ich habe eine Zeit lang in Paris gelebt und seither viele weitere Großstädte gesehen. Zu Besuch für einige Tage ist das Maximum, was ich an Großstadtleben erleide.

Ansonsten bin ich sehr heimatverbunden. Meran ist eine Kleinstadt mit sehr viel Grünflächen, in der richtigen Größe und dank des Tourismus‘ auch lebendig genug. Ich bin von Meran aus in zwei Stunden in Innsbruck, in drei Stunden in München oder auch in Venedig. Genauso lange brauche ich in die Schweiz. In einem Grenzland zu leben hat seine Vorteile. Vor allem jedoch bin ich in zehn Minuten aus der Stadt heraus und in der Natur. Ich liebe die Berge, auch wenn ich nicht ständig auf ihnen herumwandern muss.

Am ehesten ist Sardinien meine zweite Heimat geworden, denn ab und zu brauche ich auch die Weite des Meeres. Dort fühle ich mich sehr wohl, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, das ganze Jahr über dort zu leben. Aber das tue ich ja in Meran auch nicht...

16.) Stella, erzähle uns doch etwas über Dein aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?
Ich habe gerade einen Briefroman beendet mit Roger Burke, einem „Traumleser“. Der Briefverkehr ist meines Erachtens so lustig und süß, dass ich ihn nicht anders als veröffentlichen konnte. Die Welt muss Roger Burke einfach kennenlernen!

© Bild: Stella Jante; ihre Bücher
17.) Hattest Du beim aktuellen Buch ein Mitspracherecht bei der Covergestaltung? Und wie gefällt es Dir persönlich?
Da ich Selfpublisherin bin, habe ich natürlich auch das letzte Wort bei der Covergestaltung. Meist
habe ich schon sehr schnelle eine Vorstellung, was ich gerne hätte. Mein erstes Gespräch über ein Cover führe ich immer mit meinem Mann, der ein Auge für solche Dinge hat. Beim Mailroman hat natürlich Mitautor Roger Burge mitgesprochen, aber der hielt sich ziemlich zurück. Hope Cavendish, meine Graphikerin und ihres Zeichens auch Fantasy-Autorin hat schließlich einen Cover-Vorschlag gemacht, der fast von Anfang an so war wie der jetzige. Sie hat Farbe, Bild und Schrift genau so getroffen, wie ich es gerne mag. Man sollte sehen, dass ich aus dem Fantasy-Bereich komme, aber auch, dass hier die Korrespondenz im Mittelpunkt steht. Im Gespräch mit meiner Testleserin Regina Schmiedl kam noch der Stern in der Überschrift dazu. Er ist ein Hinweis auf das Geheimnis von Stella Jante. Mehr verrate ich nicht...

18.) Wie lange schreibst Du durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?
Ich schreibe eigentlich ziemlich schnell. 2 Monate für 500 Seiten sind für mich nicht ungewöhnlich, aber meistens dauert es viel länger, weil ich nicht am Stück schreibe. Es kommen immer wieder Momente, in denen ich ein bis zwei Wochen – manchmal noch länger – gar nicht zum Schreiben komme, weil mich meine anderen Projekte oder die Familie auf Trab hält. Momentan habe ich einmal im Jahr einen Roman und alle zwei Jahre ein Sachbuch veröffentlicht. Dieses Jahr habe ich zum ersten Mal zwei Veröffentlichungen.

19.) Wie hast Du Dich gefühlt, als Dein erstes Buch veröffentlicht wurde? Wirst Du oft in der Öffentlichkeit erkannt?
Der Roman war ja nicht mein erstes Buch, da ich vorher schon andere veröffentlicht habe. Als Astrid Schönweger bin ich zumindest in Südtirol als Vertreterin des Frauenmuseums Meran relativ bekannt. Somit war ich es schon gewohnt, in den Medien zu sein und auch erkannt zu werden. Meine Sachbücher, von der Vintschger Typenlehre bis zu den Kräuterbüchern, sind lokale Bestseller, was mich natürlich sehr freut.

Die Romane habe ich als Stella Jante geschrieben und da lief alles ganz anders. Der erste Band war eigentlich ein Hochzeitsgeschenk für meinen Mann. Er und meine Freunde haben mich überredet, ihn als Selfpublisher zu veröffentlichen. Daraufhin schrieb ich noch Band 2 und 3. Da bemerkte ich, dass diese Art des Schreibens auch ein Teil von mir geworden ist. Die Geschichtenerzählerin ist kein überragender Erfolg, aber hat eine kleine, feine Fanbase, die mich sehr glücklich macht. Im Herbst habe ich in Südtirol mein Pseudonym gelüftet und ich fühle mich sehr wohl dabei.

20.) Wie geht Deine Familie damit um, dass Du in den Medien präsent bist?
Meine Familie ist es gewohnt. Da ich meinen Mann dazu überreden konnte, bei der Vintschger Typenlehre als Co-Autor mitzuwirken, ist er in der Zwischenzeit genauso in den Medien wie ich.

© Bild: Stella Jante; Rosengarten
21.) Die neue Generation ist das ebook, was hältst Du persönlich davon und wie siehst Du die Entwicklung?
Noch vor ein paar Jahren hätte ich mir nicht vorstellen können, dass ich selbst ein ebook in den Händen halten, geschweige denn ein ebook publizieren würde. Das hat sich alles 2012 geändert, als ich mich zum Kauf eines Kindle überreden ließ.

Da ich viel reise und eine Viel-Leserin bin, war das große Gepäck mit den Büchern stets ein Problem. Das fällt jetzt mit dem ebook weg. Ich reise mit einer Bibliothek von 1500 Büchern um die Welt und sie ist in einem schmalen, ein paar Hundert Gramm wiegenden Gerät. Ich liebe es!

Ich bin kein Experte, was die Entwicklung betrifft, aber wünsche mir als Konsumentin wie auch als Autorin, dass der Markt weiterhin wächst.

22.) Momentan wird das Thema Selfpublishing sehr heiß diskutiert, was hältst Du davon? Wenn Du selber dazu gehörst, weshalb hast Du Dich dazu entschieden?
Ich bin ja das, was viele eine Hybrid-Autorin nennen. Als Sachbuchautorin schreibe ich für einen Verlag, als Romanautorin bin ich Selfpublisherin. Für mich hat beides Vor- und Nachteile. Mein Verlag hat genau die richtige Zielgruppe, die ich ansprechen möchte, aber dennoch muss ich sehr viel für meine eigene Werbung machen. Das nimmt einen niemand ab.

Mit den Romanen hingegen bin ich froh, dass ich aufgrund meiner Auflage eine größere Provision erhalte als mit einem Verlag. Aber vor allem hat man als Selfpublisher ganz einen anderen, direkten Bezug zu den Leser_innen. Das genieße ich.

Für mich soll beides möglich sein, wobei ich es gut fände, wenn mehr Selfpublisher in Buchhandlungen landen würden. Unser Anteil am Markt ist auch deswegen so klein, weil die Buchhandlungen nicht mit Selfpublishern zusammenarbeiten.

23.) Hast Du Dein Buch jemanden gewidmet? Und wenn ja, wer ist diese Person?
Alle 3 Bände der Geschichtenerzählerin sind meinem Mann gewidmet. Das erste, weil es ja mein Hochzeitsgeschenk an ihn war, die anderen zwei, weil ich ohne ihn nicht weitergeschrieben hätte. Diese Reihe ist nicht nur ein Fantasy, sondern auch ein Plädoyer für die große Liebe. Die ist für mich mein Mann. Er ist „der Eine“ für mich. Hingegen der Mailroman ist Autorinnen und Leserinnen gewidmet, die miteinander in Kontakt treten.

24.) Wenn Du die Möglichkeit hättest mit einer verstorbenen Person einen Abend zu verbringen, wen würdest Du gerne treffen und was würdet ihr unternehmen?
Ich würde mich mit meiner Großmutter treffen, zu der ich ein ganz besonderes Verhältnis hatte. Dabei würde ich ihr erzählen, wie ich in der Zwischenzeit das von ihr geerbte Wissen weitergebracht habe, ihr aber auch gerne noch einige Fragen stellen...

25.) Ein paar letzte Worte an Deine Leser:
Vielen Dank, dass ich euch in meine Fantasiewelten entführen darf und ich immer wieder ein Feedback von euch erhalte. So gerne ich auch in meinem Kämmerlein für mich schreibe, das Teilen mit euch ist ein Geschenk. Ich freue mich, wenn ihr mich kontaktiert, eure Meinungen und Gefühle mitteilt, aber auch nur für euch selbst meine Bücher genießt!


(Textquelle: amazon.de)

Eine Autorin, die unter einem Pseudonym eine Fantasy-Trilogie veröffentlichte
und
ein Leser, der sich ein Herz fasste, und sie anschrieb.

Daraus entstand eine Korrespondenz, die nun in die Welt hinausgetragen wird. Nicht etwa, weil die Autorin oder der Leser weltbekannt sind, profunde Weisheiten zu erwarten wären oder weil sonst irgendein weltbewegender Grund vorläge. Nein, es ist vielmehr, dass hier selbst eine Geschichte entstanden ist, die aus purem Spaß an der Freude erzählt werden möchte.




Besucht Stella doch auch auf ihrer ***FACEBOOKSEITE**

 Beantwortet die Gewinnspielfrage im Formular und füllt dieses komplett aus.

Sammelt ein weiteres Los: 
Hinterlasst einen Kommentar und erzählt mir, ob Ihr auch schon einmal eine ähnlich peinliche Situation wie Stella erleben musstet. Oder was Euch erst letztens widerfahren ist. Für diesen Kommentar wandert ein weiteres Los in die Lostrommel.
Gerne dürft Ihr auch das Gewinnspiel teilen auf Facebook, Twitter & Co. (kein MUSS, würde mich jedoch freuen). 


Bevor "Die Geschichtenerzählerin" veröffentlicht wurde, war es als ein Geschenk gedacht. Für wen war es gedacht und zu welchem Anlass? 
(Hinweis: Die Lösung findet ihr im Interview!)

Einsendeschluss ist der 24.11.2016 um 12:00 Uhr



Sollte das Formular einmal nicht dargestellt sein, so könnt Ihr dieses auch HIER erreichen!


Ich bedanke mich recht herzlich bei Stella Jante für dieses XXL-Interview und dem Verlosungsmaterial. 
Vielen herzlichen Dank. 


Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.) Eine Teilnahme mit gültiger Wohnadresse in Deutschland, Österreich und Schweiz ist möglich!
3.)  Die Gewinne werden schnellstmöglich nach Auslosung von der Autorin Stella Jante per email versendet. Bei der Gastrolle wird sich Stella Jante mit dem Gewinner in Verbindung setzen.. 
4.) Die Gewinner wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und hier auf dem Blog namentlich bekanntgegeben. 
5.) Nach der Auslosung gebe ich die Gewinneradresse an die Autorin weitergeleitet zur Gewinnübersendung. Anschließend werden Eure Daten kommentarlos gelöscht.  
6.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden.
7.) Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook.
8.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


© 2016 Katis-Buecherwelt
© Autorenfotos:© siehe Angaben
© Cover: Stella Jante;
© Gestaltung & Fragen: Katis-Buecherwelt 
©Text-Antworten: Stella Jante