Montag, 12. August 2013

[INTERVIEW] Im Autoren-Interview mit Alexa McNight + Gewinnspiel


Autoren-Interview mit
Alexa McNight 
+
Gewinnspiel

Kleiner Steckbrief zur Person


© Privat 



Name:
Alexa McNight
Wohnort: eine schläfrige Kleinstadt in Thüringen
Genre: Erotische Romane

Pseudonyme?:
mein Pseudonym ist mein Name; Alexa McNight; Luisa Grimaldi

Ich mag: ins flirrende Sonnenlicht führende Reisen zeitlose Momente mit Lieblingsmenschen im Nirgendwo endende Spaziergänge bis ins Mark dringende Musik 250 km/h auf einer leeren Autobahn

Ich mag nicht: Apfelmus







10 Fragen an die Autorin

1.) Wie sind Sie zum Schreiben gekommen, und gab/gibt es noch andere Berufe, die ausgeübt werden/wurden? 

Ich bin eigentlich überhaupt nicht zum Schreiben gekommen. Vielmehr hat das Schreiben zu mir gefunden. Und zwar schon sehr früh. Kaum kannte ich alle Buchstaben des Alphabets, da legte ich mir ein Büchlein zu und notierte darin Worte, die sich reimen. Darauf folgten die ersten Gedichte, zu denen sich etwas später Erzählungen gesellten. Mit 13 schrieb ich meinen ersten Roman, mit 15 den zweiten. Beide verstauben in irgendeiner verschollenen Schublade – und das ist auch gut so. Im Alter von 17 bis 19 hüllte ich mich in Schwarz und ließ dunkel-düstere Kurzgeschichten aus meiner Feder fließen. Als ich mich das erste Mal ernsthaft verliebte, schrieb ich wieder Gedichte, die so happy waren, dass sie gar nicht gut sein konnten… und irgendwann auch mal den ersten Roman, der veröffentlicht wurde.

Inzwischen bin ich freiberufliche Autorin. Wenn ich mal nicht schreibe, dann schreibe ich. Das kann dann den lieben langen Tag und die liebe lange Woche so gehen. Davor hatte ich einige andere Berufe, denn wenn man seinen Eltern erzählt, dass man doch aber Schriftsteller ist (nein, nein… nicht werden will, sondern ist, denn entweder ist man es oder nicht), dann fühlen sie einem dem Puls und raten einem mit bitterernster Miene, lieber einen Beruf zu ergreifen, bei dem man auch die Butter aufs Brot verdient (Da ist was dran!). Also verdiente ich mit diversen Berufen, die alle nie meine waren, die Butter aufs Brot, und zwar so lange, bis ich an einen Job geriet, der mich geistig und seelisch so ausbeutete, dass ich nicht mehr in der Lage war, zu schreiben. Logisch, was ich dann tat, oder?


2.) Wenn Sie schreiben, wo tun Sie es am liebsten, und wie sieht Ihr Arbeitsplatz aus?
© Privat

Ich schreibe meistens in meinem Büro. Sehr gern arbeite ich aber auch mobil an irgendeinem schönen Ort draußen: im Garten, im Strandkorb, auf dem Balkon. Falls mich mein Laptop einmal nicht begleitet, Notizbuch und Stift tun es immer; wobei der Schutz vor unbefugten Blicken gewährleistet ist, denn ich schreibe sogar per Hand so schnell wie ich denke, was nachher nur niemand anders außer mir lesen kann.



3.) Wenn Sie nicht gerade an einem Buch schreiben, was tun Sie dann gerne in Ihrer Freizeit?

Alles das, was ich oben unter „Was ich mag“ beschrieben habe. Ich bin einfach sehr gern unterwegs und ebenso gern in der Gesellschaft von Menschen, die ich mag. Mein Beruf ist ein sehr einsamer und die Zeit, die ich mit meinen Lieblingsmenschen an schönen Orten verbringe, ist mein Urlaub davon. Ich mag deutsche Großstädte; in Köln und Berlin bin ich gar verliebt. Ich bin sehr gern an der Küste, bevorzugt auf Rügen oder Usedom. Aber ich begeistere mich ebenso für bestimmte Regionen anderer Länder: Sardinien, La Gomera und einige mehr. Meine zweite Heimat habe ich in den USA, wo ich einmal gelebt habe und wohin ich so regelmäßig wie möglich zurückkehre. Auch dort warten Lieblingsmenschen auf mich.

4.) Haben Sie einen Lieblingsfilm oder einen Film, der Ihnen aus der Kindheit gerade spontan einfällt, der gerne gesehen wurde und weshalb?

EINEN? Also hier nun einen Film zu nennen, das ist ganz und gar unmöglich. In meiner Kindheit habe ich nicht viel fern gesehen. All die Filme, die mir spontan einfallen, habe ich als Erwachsene (das klingt echt spießig) gesehen. Und zu meinen Lieblingsfilmen gehören (ganz ohne Erklärung, denn sie sind in ihrer Gesamtheit einfach perfekt):

Filme der 80er und 90er:




Filme des 20. Jahrhunderts:




5.) Wenn Sie ein Tier wären, welches wäre es und weshalb? 
Ich glaube, ich wäre, wie es die Natur meines Sternzeichens ist (Zwillinge), ein Schmetterling: Ich flattere mal hier und flattere mal dort, und wenn es mir danach ist, dann flattere ich fort.



6.) Gibt es ein Sprichwort, welches Sie durch ihr Leben begleitet?

Mein Lieblingssprichwort stammt von Oscar Wilde: 

„Am Ende ist alles gut. Und wenn nicht alles gut ist, ist es noch nicht das Ende.“



7.) Gibt es derzeit neue Projekte? Worauf dürfen sich Ihre Leser freuen?

Auf meinem Schreibtisch liegen zur Zeit einige neue Projekte. Ganz intensiv arbeite ich an einer Reihe Erzählungen, die im Oktober unter meinem Pseudonym Luisa Grimaldi im Elysion Verlag veröffentlicht werden. Hierbei handelt es sich um sechs meiner Lieblingsmärchen, die ich neu geschrieben und erotisch gewürzt habe. Allerdings schreibe ich nicht nur Erotik. Auf meinem Desktop liegt auch das Konzept zu einem Krimi, bei dem ich sehr bald Feder zu führen beginne. Darüber hinaus gibt es ein Konzept zu einer Kinderbuchreihe, die nur noch auf das Go vom Verlag wartet.

8.) Momentan wird das Thema Selfpublishing sehr heiß diskutiert, was halten Sie davon? Wenn Sie selber dazu gehören, weshalb haben Sie sich dazu entschieden?

Grundsätzlich finde ich es gut, dass es Selfpublishing inzwischen gibt. Für eines meiner Projekte ziehe ich es in Betracht. Hierbei handelt es sich um einen Roman, der mir aus persönlichen Gründen sehr am Herzen liegt. Meine Agentin mag ihn, und ich weiß von einigen Lektorinnen, die das auch tun, den Roman allerdings nicht in den jeweiligen Verlag aufnehmen können, weil er keiner Zielgruppe eindeutig zuzuordnen ist.

Nichtsdestotrotz sollte auch Selfpublishing mehr Richtlinien unterliegen. Dort werden z.T. Sachen veröffentlicht, denen es an allem mangelt; begonnen bei einer akzeptablen Orthographie, Grammatik und Interpunktion. Ein Lektorat – und sei es das eines sprachgewandten Freundes – sollte jedes veröffentlichte Werk durchlaufen haben.

9.)Erzählen Sie uns doch etwas über Ihrem aktuellen aktuelles Buch. Wie ist die Idee entstanden? Wie sahen die Recherchen dazu aus?

Mein aktuelles Buch? Da stehe ich gerade an einer Kreuzung. „SehnSucht“ ist mein erster erotischer Roman. Wie gewohnt bekam ich mentalen Besuch von einem Protagonisten, in dem Fall von Muriel Jones, und lauschte, was sie mir zu erzählen hatte. Als ich mit der Arbeit am Manuskript begann, wusste ich noch nicht, dass ich einen erotischen Roman schreibe, doch es wurde einer, und meine Agentin riss ihn mir praktisch aus den Händen, um ihn innerhalb kurzer Zeit an blue panther books zu vermitteln – im Übrigen ein echt toller Verlag, mit dem ich sehr gern zusammenarbeite. Aufgrund der positiven Reaktion so vieler Leser auf „SehnSucht“ wurde der Weg frei für meinen neuen erotischen Roman, der Ende April 2013 bei blue panther books erscheint. Kate Clark, eine Goldschmiedin, ist die Protagonistin, die mich für die Dauer des Schreibens um den Schlaf brachte. Recherchen? *lach* Die Idee zum Konzept verdanke ich jedenfalls einem ganz besonderen Menschen, dem ich den Roman widme.

10.) Wie lange schreiben Sie Durchschnittlich durchschnittlich an einem Roman? Und wie sieht der Werdegang von der Entstehung der Idee bis zur Veröffentlichung aus?

Die Schreibdauer hängt zum einem vom Buchumfang ab, zum anderen davon, wie sehr man als Autor in der Geschichte ist. Ich kann 200 Seiten in zwei Monaten schreiben (dann hänge ich aber auch Tag und Nacht dran). Bin ich total gefesselt, geht es recht schnell (und meistens bin ich total gefesselt). Allerdings ist das dann nur die Ur-ur-ur-…-Version, die noch viele Überarbeitungen nötig hat. Zuerst muss das Projekt den gestrengen Blicken meiner Agentin standhalten. Hier fallen zumeist schon erste Überarbeitungen an (zwei bis drei Monate sind vergangen). Hiernach geht das Manuskript an die Lektorin oder den Lektor des jeweiligen Verlags. Wird das Projekt angenommen, folgen weitere Änderungen (vier bis sechs Monate sind vergangen). Ohne Zweifel gibt es Autoren, die sich dagegen sträuben, aber bei mir betrafen diese Änderungen bislang nie essentielle Passagen, und so bin ich immer recht offen dafür – schließlich lesen meine Agentin und Lektorin meine geistigen Ergüsse aus objektiver Sicht und geben mir Anregungen, die meine Perspektive, welche nun einmal voll auf meinen Protagonisten ruht, erweitert.

Nachdem die vom Verlag gewünschten Änderungen vorgenommen wurden, erfolgen auf den Veröffentlichungsplan abgestimmt (die Verlang planen langfristig mind. ein Jahr im Voraus) die Korrekturen vom Verlagslektorat, die in puncto Inhalt, Ausdruck, Orthographie, Grammatik und Interpunktion vorgenommen werden. Als Autor lese ich sie gegen, gebe mein Einverständnis oder lehne sie ab und vermerke eigne Korrekturwünsche. Danach wird eine Satzdatei erstellt, die auf noch bestehend Fehlerteufel vom Verlag und mir geprüft wird. In der Zwischenzeit wurden eine Grafik sowie ein Titel gesucht, ein Klappentext formuliert und zu einem Cover gemacht. Sind all diese Hürden genommen, gibt es eine finale Datei mit allen Daten, die nach Freigabe vom Verlag und Autor in den Druck geschickt wird. Nach dieser gesamten Korrektur- und Findungs-Prozedur, die ein bis drei Monate in Anspruch nimmt, dauert es ca. einen weiteren Monat, bis das druckfrische Buch im Handel erhältlich ist.


Ich bedanke mich recht herzlich bei der Autorin Alexa McNight für das ausführliche Interview, welches mir sehr viel Spaß gemacht hat. Lieben Dank auch für das Verlosungsmaterial!

Weitere Informationen zur Autorin erhaltet Ihr auch auf Lustzeilen und auf der Facebookseite der Autorin! 











Gewinnt ein signiertes Leseproben Set der Erotischen Romane "SehnSucht" und NeuGier"

Dieses Set wird 3 x verlost! 



Wie könnt Ihr gewinnen?

1.) Beantwortet die Gewinnspielfrage und füllt das Gewinnspielformular komplett aus, und schon landet Ihr im Lostopf!
(Die Antwort wird bei der Verlosung veröffentlicht)


Gewinnspielfrage:
Mit wieviel Jahren schrieb Alexa McNight ihren ersten Roman? 
(Hinweis: Die Lösung findet Ihr im Interview)


Einsendeschluss ist der 19.08.2013 um 23:59 Uhr








Sollte das Formular einmal nicht dargestellt sein, so könnt Ihr dieses auch HIER erreichen!




Teilnahmebedingungen:
1.) Es darf jeder teilnehmen der das 18. Lebensjahr vollendet hat, oder aber bei Minderjährigen die Einverständniserklärung der Eltern besitzt.
2.) Der Gewinn wird innerhalb einer Woche nach der Verlosung versendet.
3.) Die Adressdaten werden nach versenden des Gewinns gelöscht und nicht an Dritte weitergegeben. Diese dient lediglich der schnellen Übersendung des Gewinns.
4.) Die Verlosung wird innerhalb von 1-3 Tagen nach Einsendeschluss ausgelost und die Gewinner werden hier bekanntgegeben.
5.) Der Gewinn kann nicht ausbezahlt werden
6.) Der Rechtsweg ist ausgeschlossen



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