Dienstag, 17. Juli 2012

[Rezension] Rachel Joyce - Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry



Erschienen: 25. Juni 2012/3. Auflage
Format: Gebundene Ausgabe
Seitenzahl: 384 Seiten
ISBN: 978-3810510792
Preis: 18,99 Euro
Verlag: Krüger Verlag











Klappentext:
Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.
Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert.

Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.

Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle.

Ein ganz außergewöhnlicher und tief berührender Roman – über Geheimnisse, besondere Momente und zufällige Begegnungen, die uns von Grund auf verändern. Über Tapferkeit und Betrug, Liebe und Loyalität und ein ganz unscheinbares Paar Segelschuhe.

Zum Buch:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten, dennoch sehr passend zu diesem Roman. Das besondere Merkmal die Segelschuhe sind vorne abgebildet und lässt dem Leser einen direkten Eindruck, mit welchen Schuhen Harold diese Pilgerreise bewältigt hat.

Meine Meinung:
Diese Geschichte wird jeden Leser berühren und zum Nachdenken anregen. Harold lebt in einer  Ehe, wo nicht mehr viel geredet wird. Er wird Pensionär und jeden Tag dieselben Abläufe, bis er den Brief von Queenie erhält und sich sein Leben von jetzt auf gleich ändern wird.
Er macht sich auf den weiten Weg,  zu Queenie,  die 1006 km weit entfernt in einem Hospiz lebt, und das zu Fuß in seinen alten Segelschuhen.
Auf dieser Pilgerreise erlebt Harold eine Menge, er hört Geschichten von anderen Menschen, Freundschaften werden geschlossen, die Mitmenschen fiebern ihn an und helfen soweit sie können und es Harold zulässt. Und auch über sein eigenes Leben denkt er nach, wieso alles so gekommen ist und wie seine Wünsche aussehen. Auch die Trauer versucht er  auf dieser Pilgerreise zu verarbeiten .

Die Autorin beschreibt diese besondere Reise als sehr abenteuerlich und  emotional. Trotz, das diese Geschichte sehr ruhig geschrieben ist, möchte der Leser immer weiter lesen und erfahren, ob Harold es schaffen wird, und wie es in seiner Vergangenheit aussah. Das Ende der Geschichte lässt die Autorin den Leser noch einmal richtig schlucken und auch die Gefahr „das Tränen“ fließen werden ist gegeben.

Trailer zum Buch:




Fazit:
Eine ruhige Geschichte, abenteuerlich und emotional, über Hoffnung und Trauer, bis hin zu Freundschaft und inniger Liebe! Diese Geschichte ist zu empfehlen, für ruhige Lesestunden, die einem sehr ans Nachdenken verführen!


Meine Wertung:

4,0/5 Vögel

© katis-buecherwelt

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