Freitag, 27. April 2012

[Rezension] Marc Levy - Wer Schatten küsst



Erschienen: April 2012
Seitenzahl: 256 Seiten
Format: Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3764504304
Preis: 17,99 Euro
Verlag: blanvalet





Klappentext: 
Was wäre, wenn das Kind, das Sie waren, der Person begegnen würde, die Sie heute sind ...

Er stiehlt die Schatten derer, die seinen Weg kreuzen – Freunde, Feinde und seine erste Liebe. Und er erhält so Einblick in ihre Träume, Wünsche und Sorgen. Was soll er aber mit dieser Gabe anfangen, die ihn so verwirrt? Jahre später ist aus dem Schattendieb ein Arzt geworden. Hat er immer noch die Fähigkeit, die Sehnsüchte derer zu erahnen, die ihn umgeben? Erneut wird er mit der Frage konfrontiert: Kann er den Menschen dabei helfen, ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen, und selbst das Glück und die Liebe finden?

Eine Hymne auf die Kindheit, die Träume und die Fantasie.

Zum Buch:
Das Cover ist aus einem sehr stabilem Papier, und fühlt sich rauh und fest an (ein tolles Gefühl  ). Umrandet von bunten Blüten und in der Mitte sieht man zwei Personen, deren Schatten sich kreuzen und den tollen alten Leuchtturm.

Meine Meinung:
Das Buch wird in zwei Abschnitte unterteilt und es wird in der Ich-Perspektive geschrieben.
Der erste Teil befasst sich mit der Jugend und der Schulzeit des Protagonisten. Man lernt seinen Erzrivalen Marques kennen, seinen besten Freund Luc und noch andere liebevolle Charaktere. Ganz nah verbunden ist er aber mit seiner Maman, mit der er einiges erlebt und erleben muss.
Bald schon merkt er, dass irgendetwas anders an ihm ist. Er kann mit den Schatten reden und manchmal nimmt er auch unbeabsichtigt einen Schatten mit. Die Schatten reden zu ihm und geben ihm Einblicke in das Leben seiner Freunde und auch einige Aufgaben, die er erledigen muss. Doch dieses Geheimnis behält er für sich, nur einer Person vertraut er sich an.

Im zweiten Teil ist er ein erwachsener junger Mann, der gerade Medizin studiert und seine eigene kleine Wohnung hat, weit weg von Maman. Kann er sich noch an seine Gabe erinnern? Und wie wird ihm diese Gabe noch weiterhelfen?
Als er dann mit seiner Freundin und seinem besten Freund Luc zum Meer fährt um etwas abzuschalten, erinnert er sich plötzlich wieder an jemanden aus einem früheren Urlaub mit seiner Maman. Wird er diese Person wiederfinden und um Verzeihung bitten können?

Ein sehr emotionales Buch, was mir sehr ans Herz ging. Dies war auch das erste Buch von Marc Levy und ich bin wirklich sehr begeistert von seinem Schreibstil und auch von den Gefühlen die er einem rüberbringt. Oftmals hatte man einen Kloß im Hals und zum Ende hin, folgten dann die Tränen. Das Ende hätte ich zwar lieber noch etwas weiter ausgedehnt gehabt, aber so war es auch wundervoll, und man konnte weiterhin seinen Gedanken freien Lauf lassen.
Dieses Buch hat mich sogar bis an meinen Arbeitsplatz gezogen. Ich habe mich immer wieder ertappen müssen, wie ich an das Buch gedacht habe und ich mit großer Vorfreude endlich nach Hause konnte um weiterzulesen.

Dieses Buch möchte ich sehr gerne weiterempfehlen. Ihr könnt Euch auf eine Menge tolle Sätze freuen, die sich in Eurem Gedächnis oder Notizbuch wiederfinden werden, wundervollen Emotionen, Liebe, Wut, Trauer und eine tiefe Freundschaft werden Euch hier durch das Buch begleiten.

Meine Wertung:

5,0/5 Vögel

© katis-buecherwelt


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