Montag, 19. März 2012

[Rezension] Susanne Mischke - Nixenjagd


Erschienen: 11. Juni 2007
Format: Broschierte Ausgabe
Seitanzahl: 194
ISBN: 978-3401060880
Preis: 8,99 Euro
Verlag: Arena Verlag









Klappentext:
Bei einem mitternächtlichen Badeausflug kippt die ausgelassene Stimmung, als plötzlich eine aus der Clique fehlt: Katrin ist auf den See hinausgeschwommen und nicht zurückgekehrt. Ein Badeunfall? Franziska, Katrins beste Freundin, kann das nicht glauben. Doch auf der Suche nach der Wahrheit, gerät sie in Gefahr und muss bald feststellen, dass sie niemanden trauen kann - nicht einmal sich selbst ...

Zum Buch:
Das Buch ist in kurzen 62 Kapitel eingeordnet, was das lesen sehr angenehm macht. Das Cover hat mir auch sehr gut gefallen.Ein blaugrüner Hintergrund mit Fischornamenten und einer Fischflosse sind darauf zu sehen.

Eigene Inhaltsangabe:
Franziska ist ein ruhiges Mädchen, das Bücher liebt, und schon recht weit ist für ihr Alter. Sie hat nur eine beste Freundin, doch momentan läufts auch nicht so gut in der Freundschaft. Denn es gibt leichte eifersüchtelein zwischen den Freundinnen, wegen dem neuen in der Klasse, dem Paul! Paul ist sehr zurückgezogen und redet kaum, dennoch ist er der Schwarm aller Mädchen.
Bei einem Campingausflug verschwindet Katrin auf einmal beim Nachtbaden im See und kommt nicht zurück. Sie wird tot aufgefunden. War es ein Badeunfall  oder ein Mord? Die Polizei ermittelt und Franziska glaubt auch nicht an einen Unfall. Dann kommt sie  Paul etwas näher, aber er scheint immer merkwürdiger zu werden. Paul hat ein großes Geheimnis, was alles verändert und er selbst wird zum Hauptverdächtigen. Und auf einmal gerät Franziska auch noch in Lebensgefahr... Wer nur will ihr etwas antun? Und weshalb? ...

Meine Meinung:
Franziska ist mir direkt ans Herz gewachsen. Ein junges Mädchen, dass auch gerne liest und nicht wie die anderen Mädchen nur an Party und Jungs interessiert sind. Doch Paul findet sie nett. Paul ist sehr verschwiegen und in sich gekerrt, was mit seiner Vergangenheit zu tun hat. Seine Schwester Alex, mochte ich leider von Anfang an nicht leiden. Sie war auch sehr zurückhaltend, aber auch zickig und unfreundlich.
Oliver ist Franziskas bester Kumpel, die beiden kennen sich schon aus dem Sandkasten. Oliver wirkte auf mich doch noch recht kindlich, aber auch wiederherum zeitweise sehr reif.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und auch der Spannungsbogen wurde immer weiter ausgebaut. Zur Mitte hin war ich mir eigendlich fast sicher, wie es zu Ende gehen wird, doch dann kam eine Wendung von der ich nie im Leben gedacht habe, dass es so kommen wird.
Was mir nun nicht ganz so gut gefallen hat, war die persönliche Geschichte von der Polizeikommisarin Petra Gerres. Diese paßte irgendwie nicht so wirklich in die Geschichte und fand ich daher eher störrend.
Die Protagonisten konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und mich auch in die Personen hineinversetzen was mir sehr gut gefallen hat.
Allgemein kam ich sehr schnell in die Geschichte rein, was mir sehr gut gefallen hat. Direkt mitten im Geschehen.


Meine Wertung:

4,5/5 Vögel

© katis-buecherwelt


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