Sonntag, 26. Februar 2012

[Rezension] Christian Bieniek - Knutschen erlaubt!






 


Erscheinungsjahr: 27. Oktober 2004
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 154
ISBN: 978-3596805006
Preis: 6,00 Euro
Verlag: Fischer Schatzinsel











Klappentext:
Rebekka hat`s nicht leicht. Ihre beiden Schwestern nerven bis zum Umfallen. Die Mutter will nicht mehr Mama sein, sondern Luise. Der Vater lebt seit seiner Liebschaft mit einem blutjungen Wesen auf einem anderen Stern. Der 22-jährige Nachbar ist blind wie ein Maulwurf für Rebekkas Liebe. und dann bekommt sie auch noch ein schlechtes Angebot: Sie soll einen fremden Typen abknutschen. In einer Soap! Im Fernsehen! Rebekka ist völlig runter mit den Nerven. Sie hat noch nie geküsst. Jedenfalls nicht so richtig. Was tun? Na, was wohl!

Meine Zusammenfassung:Rebekka ist 14 und lebt mit ihren Geschwistern Ellen (19), Sophie (16) und Mama Luise zusammen. Der gemeinsame Vater hat die Familie erst vor 3 Monaten wegen einer jüngeren Frau verlassen und wohnt nun nicht mehr bei der Familie in Düsseldorf, sondern ist wegen seiner Firma nach München gezogen. Rebekka ist tierisch sauer und wütend auf ihren Vater, wie auch die anderen Geschwister, doch lieb hat sie ihn trotzdem, auch wenn er sich nicht mehr so oft meldet.
Mama möchte nicht mehr Mama heißen sondern Luise. Luise hat nämlich einen Freund namens Ludwig, der Lehrer ist.
Rebekka ist ein kleiner Star in der Schule, denn sie spricht nebenbei für Werbung im Radio, oder vergibt Hörspielen ihre Stimme. Doch dann bekommt sie einen neuen Auftrag, sie soll in einer Soap vor der Kamera mitspielen, und das auch noch in der Lieblingssoap ihrer besten Freundinnen. Ob die Augen machen werden? Alles ist ja schön und gut, aber sie soll wild knutschen in der Szene...und das wo sie doch noch nie geknuscht hat.
Sie brauch eine Testperson und versucht alles um an diesen heranzukommen, doch irgendwie geht das auch in die Hose....denn eigendlich liebt sie ja seit Jahren nur ihren 22 -jährigen Nachbarn...wie das wohl ausgehen wird?

Mein Meinung:
Das Cover fand ich recht süß, aber auch ein wenig zu kitschig. Die Turteltauben haben hier richtig zum Buch gepaßt.
Ich habe dieses Buch in einem duchgelesen, denn es war sehr schön und amüsant zu lesen. Da gab es die verliebte Mama Luise, die versucht hat ihre neue Liebe in die Familie einzugliedern, Ellen die kleine Strebberin die immer nur sehr hochgestochen sprach, und die Zickige Sophie, mit der Rebekka eine eigendlich gute Verbindung pflegte, sei es auch nur bei den nächtlichen Ritualen die die beiden pflegten.
Besonders gut fand ich auch die emails, die Rebekka und ihr Paps geschrieben haben. Dort hat sie wirklich alles hineingetragen, was sie berührt.
Rebekka empfand ich für ihr alter schon recht weit entwickelt, ihre witzigen und direkten Sprüche, fand ich wirklich lustig und überraschte mich schon, dass man in dem Alter schon solche Sprüche auf Lager hat.
Das Buch gibt den Jugendlichen mehrere Eindrücke, wie zum Beispiel die Bewältigung einer Trennung der Eltern, die erste große Liebe und auch die Freundschaft spielt hier eine Rolle.
Die Themen wurden sehr gut vom Autor verpackt und auch dargestellt, auf eine frische und dennoch auch witzige Art.

Meine Wertung: 
4,0/5 Vögel

© katis-buecherwelt

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